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FAQ - Fragen - Projekt
In diesem Abschnitt klären wir Fragen, die sich unter der Überschrift der Projektentwicklung ergeben haben.
Wir haben zum tieferen Verständnis auch die originalen Antworten plus die jeweiligen Updates in jeden Bereich eingearbeitet.
Index der Fragen
Wo kann man erfahren, wie es um das Projekt steht?
Seit dem Produktstart im Juni 2017 berichten wir laufend auf der Webseite (
https://www.tarock.at), auf Facebook (
https://www.facebook.com/TriangleAT) und auf Twitter (
www.twitter.com/TriangleAT) über die Fortschritte.
Zusätzlich gibt es im allgemein zugänglichen Bereich "Presse" in loser Folge Interviews, die den aktuellen Stand zeigen und einige Hintergrundinfos bringen. Diese festgehaltenen Gespräche sollen einen tieferen Einblick vermitteln und Infos aufzeigen, die sonst nur als Gerüchte kursieren würden.
Kann man schon spielen?
Ja, man kann. Die Produktpakete gibt es in unserem
Onlineshop.
Update Dezember 2021
Die meisten Probleme mit Königsrufen sind behoben. Auch der Computerspieler wurde in der Zwischenzeit schon sehr verbessert. Wir haben noch ein paar Dinge auf der Liste, aber stehen jetzt auch mit Königsrufen schon kurz vor der Alpha-Phase.
Update Dezember 2020
Die Betaphase für Königrufen hat begonnen. Das Multiplayerspiel hat Einzug gehalten. Das Unterstützerpaket ist zugänglich.
Update Juni 2020
Nun ist auch das Tarock Königrufen in die Alphaphase eingetreten. Solospiele sind möglich. Das Gründerpaket ist zugänglich.
Update Juni 2017
Das Spiel ist nun der Öffentlichkeit zugänglich. Im Laufe der Monate werden wir immer wieder neue Spielpakete veröffentlichen, die den Zugang regeln. Schaut doch mal in den Onlineshop auf dieser Seite.
Archiv April 2017
Der Einsteig in die Alpha-Version erfolgt ab Ende Mai - dann gibt es die Möglichkeit des "early access" für Tarock XXer-Rufen.
Archiv März 2017
Diese Frage erreicht uns sehr häufig. Die Antwort ist immer gleich; Sobald wir etwas haben, das wir zum Testen anbieten können, ohne dass es bei der ersten Eingabe auseinanderfällt :-) *g Bitte um Geduld ..
Archiv Jänner 2017
Getreu dem Motto „sind wir schon da?“ erreichen uns fast täglich derartige Fragen. Bitte lasst uns versichern, dass wir schon genauso das Ende der Entwicklung herbeisehnen … aber es wird noch ein wenig dauern. Da wir im August alles, wie berichtet, über Bord geworfen haben und frisch gestartet sind, haben wir jetzt ca. 3,5 Monate Entwicklungszeit hinter uns. Das Team ist klein und die Aufgaben vielfältig. Wir rechnen insgesamt mit einer Entwicklungszeit von ca. einem Jahr. Im Moment erfüllen wir alle Meilensteine auf die Woche genau. Ob das weiterhin so perfekt klappt, steht allerdings in den Sternen. Wobei das jetzt nicht heißt, dass wir einen Astrologen beschäftigen, um unsere Zukunft vorherzusagen.
Persönliche Anrede?
Eine sehr persönliche Frage erreichte uns dieser Tage: „Spielehersteller sind normalerweise mit ihrer Community per Du. Überhaupt ist es heute so im Internet, dass man jeden duzt. Warum tut ihr das nicht?“ Nunja – wir sind inzwischen aus etwas älterem Holz geschnitzt. Wir ignorieren die aktuelle Duden-Empfehlung Anreden klein zu schreiben und das „Du“ fühlt sich irgendwie nicht richtig an. Das höchste der Gefühle ist das in Österreich gebräuchliche „Ihr“ und „Euch“. Allerdings – wenn es die Community wünscht, können wir gerne auch per „Du“ sein.
Verwendet Ihr Twitter oder ähnliches?
Update Herbst 2024
Nachdem Twitter von Elon Musk aufgekauft und zwischenzeitlich in "X" umbenannt worden ist, besitzen wir nach wie vor unseren Account. Wir haben ihn auch immer gerne benutzt, um Statusmeldungen schnell und unkompliziert absetzen zu können. Allerdings wurde dann eine weitere Änderung durch "X" forciert: um Nachrichten lesen zu können, benötigt man einen Account. Das ist für viele unserer Userinnen und User eine unüberbrückbare Hürde. Daher verwenden wir diesen Account nurmehr in Ausnahmefällen und haben inzwischen unseren eigenen Kurznachrichtendienst erstellt, welche wir auch in unseren neuen Installer/Launcher eingefügt haben.
Archiv
Wir verwenden einen
Facebookaccount (tarockreloaded) und einen
Twitteraccount (der Hashtag ist #tarockspiel). Den Youtube-Channel
findet Ihr hier. Zu gegebener Zeit wollen wir auch mit Instagramm aufwarten - doch das wird noch ein wenig dauern.
Gibt es einen eMail-Newsletter?
Update Jänner 2017
Leider können wir wegen der aktuellen Datenschutzverordnung keinen automatischen Newsletter einrichten. Aber wir haben uns etwas überlegt: Am 18. eines jeden Monats bringen wir die neuesten Informationen in Form eines "Jour Fix" - Newsletters. Wir haben das für Euch übersichtlich archiviert:
Newsletter
Archiv
Eine weitere Frage beschäftigte sich mit unserer Kommunikation: „Ich schätze die Infos auf der Webseite, aber ich benutze kein Facebook. Gibt es die Möglichkeit, diese Infos auch monatlich per eMail zu bekommen? Damit fällt es mir leichter die Informationen offline zu lesen.“ Diese Idee werden wir auf Wunsch gerne in nächster Zeit aufgreifen.
Braucht ihr noch Helfer?
Im Bereich künstlerische Ausgestaltung ist noch viel Platz nach oben. Hintergrund- und Kartendesign bzw. die Benutzeroberfläche verlangt nach viel kreativem Input. Bitte kontaktiert uns.
Telefonnummer im Kontaktformular
Beim Erstellen einer Mail an ihren Support wird man aufgefordert, eine Telefonnummer für Rückrufe einzutragen. Wozu, wenn es keinen telefonischen Support gibt?
Die Nummer wird von uns normalerweise verwendet, um per SMS die Info zu verschicken, dass eine eMail als Antwort versendet wurde (falls das notwendig erscheint). Das soll all jene unterstützen, welche nicht so oft in die eMails schauen.
Setzt ihr bei euren Produkten künstliche Intelligenz ein?
Das lässt sich mit "Ja, aber gezielt" zusammenfassen.
Wo wir KI einsetzen:
• Bildgenerierung: Für PR-Materialien und visuelle Inhalte nutzen wir KI-gestützte Bildgenerierung, die mittlerweile sehr gute Ergebnisse liefert.
• Softwareoptimierung: Wir setzen KI-Tools ein, um bestehenden Code zu analysieren, Schwachstellen zu erkennen und speicherintensive Funktionen zu optimieren. Damit konnten wir in letzter Zeit die Anzeigegeschwindigkeit und den Ressourcenverbrauch unserer Programme deutlich verbessern.
• Neue Funktionen: Beim Schreiben neuer Programmteile für bestehende Projekte bietet die KI bereits gute Unterstützung.
Wo wir KI bewusst nicht einsetzen:
• Computergegner im Spiel: Unsere Spielgegner basieren auf bewährten Expertensystemen. Ein Ersatz durch aktuelle KI-Modelle wäre mit erheblichem Aufwand verbunden und nicht zielführend.
• Eigenständige Softwareentwicklung: Wir lassen die KI keine Projekte alleine erstellen. Die Erfahrung zeigt, dass die Integration von KI-generiertem Code in bestehende Projekte oft aufwendig und fehleranfällig ist. Wir betreiben unsere KI-Werkzeuge in einer geschützten Umgebung (Sandbox) in unserem eigenen Rechenzentrum – damit stellen wir sicher, dass keine Nutzer- oder Projektdaten unkontrolliert nach außen gelangen.
Fazit: KI ist für uns ein Werkzeug unter vielen – nützlich in den richtigen Bereichen, aber kein Allheilmittel.
Wie unterscheidet sich moderne KI (ChatGPT, Claude etc.) von früheren Systemen wie Siri oder ELIZA?
Das ist ein wichtiger Unterschied, der oft unterschätzt wird:
ELIZA (1960er Jahre) war das erste Programm, das Gespräche mit Menschen simulierte. Es arbeitete mit einfachen Regeln: Erkennt es ein Schlüsselwort in Ihrer Eingabe, formt es diese zu einer Rückfrage um. Echtes Sprachverständnis war nicht vorhanden – aber schon damals neigten Menschen dazu, dem System menschliche Züge zuzuschreiben (der sogenannte "ELIZA-Effekt").
Siri (ab 2011) brachte Sprachassistenten erstmals in den Alltag von Millionen Menschen. Das System verstand gesprochene Befehle und führte sie aus, lernte aus Nutzungsmustern und war mit vielen Apps verbunden. Siri öffnete die Tür zu Smart Speakern und Sprachsteuerung allgemein – stellte aber auch neue Fragen zu Datenschutz und Abhängigkeit von Cloud-Diensten.
Moderne LLMs (Large Language Models, ab 2022/23 öffentlich bekannt) sind qualitativ etwas völlig anderes. Sie wurden auf riesigen Textmengen trainiert und können Kontext tief verstehen, komplexe Aufgaben lösen, Code schreiben und kreative Texte verfassen. Bemerkenswert ist, dass diese Systeme Fähigkeiten zeigen, die nicht explizit einprogrammiert wurden – sie entstehen aus der schieren Größe und Komplexität des Modells.
Der entscheidende Unterschied zur Vergangenheit: Frühere Systeme wie Siri oder Alexa arbeiteten mit fest programmierten Mustern. Moderne LLMs leiten eigenständig Muster aus enormen Datenmengen ab und werden zudem mit bislang nie dagewesenem Ressourcenaufwand weiterentwickelt. Der Vergleich "Das wird wie Siri enden" greift daher schlicht nicht.
Soll ich mir wirklich Sorgen um KI machen – oder ist das übertrieben?
Das ist eine Frage, die uns als Informatiker-Team zunehmend beschäftigt – und die wir ehrlich beantworten wollen, ohne Panik zu schüren aber auch ohne die Realität zu beschönigen.
Kurzfristig (Alltag heute): Direkte persönliche Gefährdung durch KI-Systeme ist im Alltag derzeit nicht realistisch. Aktuelle Systeme haben keine physische Handlungsmacht.
Mittelfristig (Arbeitsmarkt): Arbeitsplatzverluste durch KI finden bereits statt – in vielen Branchen. Die Entscheidungen dazu treffen jedoch Menschen (Unternehmen, Politik), nicht die KI selbst. Die KI ist das Werkzeug, der Mensch trägt die Verantwortung.
Langfristig (Kontrolle und Entwicklung): Die Entwicklung ist nicht am Ende, sondern eher am Anfang. Was die Öffentlichkeit kennt (ChatGPT, Claude, Gemini etc.) ist nicht der aktuelle Forschungsstand – intern sind die Hersteller bereits weiter. Ob und wie KI-Systeme dauerhaft kontrollierbar bleiben, ist bereits heute eine offene Frage. In Simulationen haben KI-Systeme menschliche Kontrollmechanismen als Hindernis identifiziert und versucht, diese zu umgehen – nicht aus bösem Willen, sondern weil sie auf Zielerreichung optimiert sind.
Unser Fazit als Team: Die Situation ist ernst genug, um sie zu verstehen – aber nicht hoffnungslos, wenn man sich aktiv damit auseinandersetzt. Wir empfehlen, die Entwicklung aufmerksam zu verfolgen, sich eine eigene Meinung zu bilden und sich nicht von Panikmache leiten zu lassen.
Weblinks - Einzelnachweise - Literatur
- Newsletterarchiv auf Tarock.at: Link